Apple denkt Sportrechte nicht in Streams, sondern in ganzen Ökosystemen.
Apple macht deutlich, dass der Einstieg in die Formel 1 weit über das bloße Übertragen von Rennen hinausgeht.
Der US-Deal ab dieser Saison wird intern als umfassende Partnerschaft verstanden – nicht als Projekt einer einzelnen Abteilung, sondern als Aufgabe für den gesamten Konzern.
Das erklärte Apples globaler Sportchef Jim DeLorenzo auf einer Branchenkonferenz in London.
Zwischen Streaming und Strategie
Apple betont, dass große Sportrechte nie isoliert gedacht werden. Eine Zusammenarbeit mit der Formel 1 sei immer eine Partnerschaft mit Apple als Ganzem – inklusive Hardware, Software, Services und Produktion.
Die Aussagen sind bemerkenswert offen, da Apple sonst selten Jahre im Voraus über Medienstrategien spricht.
Hardware als Teil der Übertragung
Konkrete Features nannte DeLorenzo noch nicht. Als Beispiel verwies er aber auf den Einsatz von iPhones als Live-Kameras bei Baseball-Übertragungen der MLB.
Technik solle nur dann eingesetzt werden, wenn sie das Zuschauererlebnis messbar verbessert – dieses Prinzip soll auch für die Formel 1 gelten.
Apple’s Formula 1 racing partnership will go far beyond streaming https://t.co/EoL4IFVH9W #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) January 22, 2026
Vision Pro rückt ins Bild
Erste Signale sind bereits sichtbar: Bei Team-Events, etwa bei Red Bull, kamen Apple-Geräte zum Einsatz, teils sehr präsent auch die Apple Vision Pro.
Das deutet darauf hin, dass Apple neue Darstellungsformen testet – etwa für Analyse, Technik-Erklärungen oder immersive Perspektiven.
Mehr als ein Rechtepaket
Ab 2026 wird Apple exklusiver US-Partner der Formel 1 und löst damit ESPN ab. Die Aussagen aus London zeigen: Apple sieht die Rennserie als langfristige Plattform, um Geräte, Produktionsmethoden und Dienste enger zu verzahnen.
Details dürften folgen – aber klar ist schon jetzt, dass hier mehr entsteht als ein weiterer Streaming-Deal.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

