Nachdem BOE Displays für das iPhone nur unzuverlässig produzieren konnte, übernimmt Samsung Millionen Aufträge.
Der chinesische Hersteller BOE produziert Displays für verschiedene iPhone-Modelle, darunter das iPhone 17. Nachdem BOE schon immer Schwierigkeiten hat, Apples strenge Qualitätsrichtlinien zu erfüllen, kam es zuletzt zu größeren Ausfällen.
BOE mit Herstellungsproblemen bei iPhone-Displays
Obwohl BOE bereits Displays für das iPhone 15 und 16 relativ zuverlässig herstellen konnte, kam es in den letzten Monaten zu Herstellungsproblemen. Diese sind noch immer nicht behoben und betreffen vor allem das iPhone 16 und 17, wie The Elec berichtet.
Während die LTPO-Panel des iPhone 17 technisch höhere Anforderungen haben, hätte BOE die LTPS-OLED-Panel des iPhone 16 eigentlich wie im letzten Jahr auch problemlos produzieren können müssen. Die Branche ist deshalb über diese Ausfälle überrascht. 2024 hat BOE etwa 40 Millionen OLED-Panel für das iPhone produziert.

Samsung springt ein und übernimmt Millionen Aufträge
Samsung hat bereits in den vergangenen zwei Monaten Millionen umgeleiteter Aufträge für Panels des iPhone 16 und 17 übernommen. BOE hingegen konzentriert sich wohl jetzt auf die Produktion des Displays für das im Frühjahr erwartete iPhone 17e.
Samsung und BOE sind harte Konkurrenten und haben letztes Jahr auch einen Patent-Streit ausgefochten, nachdem BOE Samsung nun wohl Lizenzgebühren zahlt. Auch das US-Verteidigungsministerium hat BOE wegen möglichen Verbindungen zum chinesischen Militär auf dem Schirm.
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