Code Signing gehört seit fast zwei Jahrzehnten zu macOS. Eingeführt wurde es 2007 mit Mac OS X Leopard.
Seit dem Start der Apple Silicon-Chipserie im Jahr 2020 gilt: Ausführbarer Code auf Macs muss signiert sein. Dafür reicht eine sogenannte ad-hoc-Signatur aus, etwa für selbst erstellte Tools oder lokale Builds. Für die Weitergabe von Software ist jedoch ein Apple-Entwicklerzertifikat samt Notarisierung erforderlich.
macOS nutzt besondere Zertifikate
Diese Zertifikate bleiben auch nach ihrem Ablauf gültig, sofern sie zum Zeitpunkt der Signierung aktiv waren – eine wichtige Abgrenzung zu vielen anderen Betriebssystemen. Eine Ausnahme bilden Installer-Zertifikate, die bei der Installation noch gültig sein müssen.

Das neue Jahr 2026 markiert nun einen großen Wendepunkt: Mit macOS 26 Tahoe endet die aktive Unterstützung für Intel-Macs, und Apple Silicon wird zur alleinigen Architektur. Entsprechend rücken Fragen zur Zukunft von Code Signing und Kompatibilität stärker in den Fokus.
Keine neuen Features für Intel-Macs ab Herbst
Für Intel-Macs bedeutet macOS 27 im Herbst 2026 definitiv das Ende neuer Funktionen, der Support läuft bis 2028 aus. Apple Silicon Macs verlieren mit macOS 27 die vollständige Rosetta-2-Übertragung, wodurch x86-Apps ab macOS 28 (2027) größtenteils nicht mehr laufen werden.
User sollten das im Blick haben. Gut ist aber auch: Apple hat bislang keine weiteren Verschärfungen bei Code Signing oder Notarisierung angekündigt.
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