Seit dem Start von iOS 26 wird im Netz über eine angebliche „Backlash“-Stimmung unter Apple-Nutzern diskutiert.
In sozialen Medien und Foren kursieren Stimmen, die dem System zahlreiche Schwächen, fehlende Neuerungen und Probleme bei der Nutzung attestieren. Manche Beiträge wirken, als sei eine allgemeine Unzufriedenheit im Gange.
Doch bei genauerem Blick zeigt sich: Diese Wahrnehmung scheint deutlich verzerrt.
Woher kommt der Eindruck?
Ein zentraler Auslöser der Debatte waren Statistiken von StatCounter, die angeblich einen plötzlichen Einbruch der iOS-26-Nutzung zugunsten älterer Versionen oder von Android-Geräten auswiesen.
Diese Zahlen wurden vielfach in Blogs aufgegriffen und als „Beleg“ für eine große Ablehnung des Updates präsentiert. Auch wir hatten über den angeblichen iOS-26-Fail berichtet. Nun stellt sich jetzt heraus: Die Statcounter-Zahlen sind schlicht falsch. Es gehört daher zum guten Ton (für uns), euch an dieser Stelle darüber zu informieren, was nun in Bezug auf die Statcounter-Zahlen ans Licht kam. Damit sich bei euch der falsche Eindruck, iOS 26 sei nur auf 16 % aller Geräte installiert, nicht verfestigt.
Hinter der angeblich so schlechten Verbreitung von iOS 26 steckt, wie sich jetzt herausstellt, ein methodisches Problem: Apple hatte mit iOS 26 die Art geändert, wie einige System-Requests und Web-Views identifiziert werden.
Das führte dazu, dass StatCounters Erhebungsmethode fälschlicherweise viele iOS-26-Geräte nicht korrekt als solche erkannte. Nachdem dieser Fehler erkannt wurde, räumte StatCounter die Ungenauigkeiten ein. Die iOS-26-Verbreitung liegt demnach im erwarteten Rahmen.
Realität statt Rauschen
Abgesehen von diesen statistischen Verzerrungen gibt es zwar einzelne Kritikpunkte am neuen Betriebssystem – etwa an Designänderungen in der System-UI oder an bestimmten Funktionen wie dem neuen Kontrolldesign oder Anpassungen bei den Widgets. Doch diese sind weder flächendeckend noch so massiv, dass sich davon eine „Revolte“ der Nutzenden ableiten lässt.
In vielen anderen Bereichen erfreut sich iOS 26 großer Akzeptanz: Funktionen wie die überarbeitete Mitteilungsverwaltung, neue Datenschutzoptionen oder Optimierungen bei der Akkunutzung werden überwiegend positiv bewertet.
Fazit: Keine massive Ablehnung
Die aktuelle Lage lässt sich so zusammenfassen: iOS 26 wird nicht von einer breiten Nutzerschaft abgelehnt. Die veröffentlichte Kritik im Netz ist real, aber in ihrer Reichweite begrenzt und teilweise auf statistische Missverständnisse zurückzuführen.
Wer die tatsächlichen Verbreitungszahlen und Rückmeldungen aus verlässlichen Quellen betrachtet, erkennt, dass iOS 26 weiterhin den Großteil der iPhone- und iPad-Nutzenden erreicht und im Alltag stabil läuft.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: Apple; iTopnews

