US-Behörden greifen bei Einsätzen zunehmend auf moderne Kamera- und KI-Technik zurück.
Beamte der Einwanderungsbehörde ICE tragen bei Einsätzen in Minneapolis nicht nur klassische Bodycams, sondern auch GoPro-Kameras, Smartphones und Metas Smart Glasses.
Auf Bildern aus sozialen Netzwerken ist etwa ein mutmaßlicher ICE-Beamter mit den von Meta und Ray-Ban entwickelten Smart Glasses zu sehen.
Livestreams und KI-Szenenerkennung
Die Brillen verfügen über integrierte Kameras, Mikrofone und eine LED, die Aufnahmen signalisiert. Sie ermöglichen Sprachsteuerung, Video- und Fotoaufnahmen sowie Livestreams und bieten KI-gestützte Funktionen zur Szenenerkennung. Kritiker sehen darin eine weitere Ausweitung mobiler Überwachung im öffentlichen Raum.
Parallel dazu treibt auch das US-Militär den Einsatz Künstlicher Intelligenz voran. Das Pentagon kündigte an, das KI-Modell Grok des Unternehmens xAI von Elon Musk in seine militärische Netzwerke zu integrieren.
Man will moderne Sprachmodelle in offenen als auch geschützten Systemen einsetzen. Zuvor hatte das Verteidigungsministerium schon ein internes KI-System auf Basis von Googles Gemini angekündigt.
Probleme mit dem Datenschutz bei Grok
Die Entscheidung fällt in eine Phase intensiver Kritik an Grok. Musks Modell steht wegen der Erzeugung missbräuchlicher Inhalte international unter Druck. Nicht nur dieser Vorgang macht den Konflikt zwischen schneller KI-Integration und fehlenden Schutzmechanismen deutlich.
Andererseits sind die USA technisch schon deutlich weiter als Deutschland, wo seit Jahren über Sinn und Zweck der Überwachung im öffentlichen Raum (zurecht ausführlich) diskutiert wird – und der KI-Einsatz noch lange kein Thema ist..
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