Es war kurz vor Weihnachten im fernen Apfelpark, einem Ort mit einer Geldkammer hinter Liquid-Glass-Scheiben.
Eigentlich sollte Ruhe einkehren, doch im Schloss herrschte ein Kommen und Gehen wie auf einem Bahnhof zur Stoßzeit. Kaum hatte man sich einen neuen Titel gemerkt, war der dazugehörige Mensch schon wieder weg, und der Organigramm-Baum wurde öfter umgehängt als der Christbaumschmuck im Foyer.
In einem hohen Turm saß Siri, die Hofassistentin, und sollte den Bewohnern jeden Wunsch erfüllen, so jedenfalls die Legende. In der Praxis verstand sie statt „Hey Siri, spiele Pop“ meist „Meintest du Stopp?“, was im goldenen Apple-Käfig niemandem wirklich half, aber immerhin für Gelächter sorgte – und das nicht zu knapp.
Packt König Tim 2026 seinen goldenen Koffer?
Währenddessen rasten in den Nachbarreichen die KI-Zauberer mit fliegenden Teppichen vorbei. Im Apfelreich winkte man höflich zurück, sprach von Datenschutz, innerer Ruhe und einem „ganz eigenen Ansatz“, der bald komme – ganz bestimmt, nur bitte ohne Eile und mit Bedacht.
Im Thronsaal wiederum flüsterte man leise über König Tim. Manche behaupteten, er packe Anfang 2026 seinen goldenen Koffer und reite mit dem Weihnachtsmann davon, andere sagten, er bleibe für immer. Bestätigt ist nichts, aber Gerüchte hielten sich im Apfelreich bekanntlich länger als alte Lightning-Kabel.
Vor den Toren jedoch spielte all das kaum eine Rolle, denn dort standen die Menschen Schlange, geschniegelt und froh. Die iPhone-17-Reihe ging weg wie frisch gebackene Plätzchen, egal ob 17, Pro oder Pro Max – Hauptsache Apfel, Hauptsache neu, Hauptsache noch einmal der beherzte Biss in die teure Frucht. Die Schatzkammern füllten sich, die Münzen klingelten und die Händler nickten zufrieden und entspannt.
Fragte man allerdings nach dem großen Wunder, nach der Magie, die alles verändere, kam meist nur ein sanfter Feinschliff zurück. Etwas dünner, etwas schneller, ein Knopf minimal versetzt – solide, schön, bewährt, aber kein Zaubertrick, kein „one more thing“.
„Next year will be amazing“
Apple verspricht: „Next year will be amazing.“ Oder wie Siri übersetzt: „Nächstes Jahr wiederholen wir diesen Satz.“
So endet das Weihnachtsfest im Apfelreich 2025 mit viel Glanz, viel Umsatz und einem warmen Gefühl aus Bekanntem und Bewährtem. Apple nennt 2025 ein Übergangsjahr. Siri nennt es: „Dazu habe ich leider nichts gefunden.“
Und während die Kerzen brennen, hoffen alle still und leise: Vielleicht bringt das nächste Jahr nicht nur die Super-KI, sondern auch neue Magie.
Falten wir also am Heiligen Abend gemeinsam die Hände – und freuen uns auf das faltbare iPhone. Hohoho, ruft da einer bei Apple: „Wir sind nicht spät bei faltbaren iPhones. Die Industrie war nur zu früh.“
Neueste Leaks sagen daher, 2026 klappe es wieder mit dem Apple-Zauber: Das faltbare iPhone soll einzigartig werden.
Dann ist Weihnachten 2026 schon im September…
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