Apple sieht sich in den USA mit einer Klage wegen angeblicher religiöser Diskriminierung konfrontiert.
Die U.S. Equal Employment Opportunity Commission (EEOC) reichte am Dienstag eine Klage ein, die sich gegen den Apple Reston Store im Bundesstaat Virginia richtet.
Streit um Arbeit am Schabbat
Im Mittelpunkt steht ein langjähriger Mitarbeiter, der 16 Jahre als Apple Genius tätig war und gute Leistungsbewertungen erhielt. Nachdem er 2023 zum Judentum konvertierte, bat er um eine Anpassung seines Arbeitsplans, um den Schabbat einhalten zu können.

Sein neuer Store-Manager lehnte den Wunsch ab und verwies auf interne Vorgaben, die angeblich verhinderten, dass er sowohl freitags als auch samstags frei bekam. Aus Angst vor einer Kündigung arbeitete der Mitarbeiter dennoch am Shabbat, obwohl es gegen seine religiösen Überzeugungen verstieß.
Kündigung nach Konflikt – Gründe unklar
Kurz darauf begann Apple, ihn wegen angeblicher Verstöße gegen Grooming-Richtlinien abzumahnen. Schließlich wurde er nach einer von ihm getätigten Erinnerung an einen bevorstehenden jüdischen Feiertag gekündigt – offiziell erneut wegen Verstößen gegen diese Richtlinien. Die EEOC geht jedoch davon aus, dass sowohl seine religiösen Anfragen als auch seine Beschwerden über fehlende Rücksichtnahme die wahren Gründe für die Kündigung waren.
Die Behörde betont, dass das US-Gesetz nicht nur Diskriminierung aufgrund von Religion verbietet, sondern auch Vergeltungsmaßnahmen gegen Beschäftigte, die sich dagegen wehren. Apple hat sich bisher nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert, der Ausgang der Klage ist noch unklar.
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