Mit CarPlay Ultra hat Apple eine überarbeitete Version seines bekannten In-Car-Systems vorgestellt.
Ziel ist es, die Integration zwischen iPhone und Fahrzeug zu vertiefen: Fahrerinnen und Fahrer sollen künftig mehr Anzeigen und Bedienelemente direkt über CarPlay steuern können – vom Tacho bis zur Klimaanlage. Auch optisch wurde das System angepasst, um moderne Fahrzeugdisplays nahtlos auszunutzen.
Supporten wollen viele, Ford-Kunden warten noch
Zahlreiche Autohersteller hatten früh ihre Unterstützung signalisiert, darunter auch Ford. Doch obwohl CarPlay Ultra offiziell gestartet ist, bleibt die Umsetzung bei vielen Marken zögerlich. Während Hersteller wie Porsche oder Mercedes erste Modelle mit Ultra-Unterstützung ausgeliefert haben, müssen Ford-Kunden weiter warten.

Im Podcast Decoder wurde Ford-CEO Jim Farley von Gastmoderatorin Joanna Stern direkt auf den Zeitplan angesprochen. Seine Antwort fiel eher zurückhaltend aus: Man sei „sehr committed zu Apple“, habe aber Vorbehalte gegenüber der ersten Umsetzung von CarPlay Ultra. Farley betonte, dass er in engem Austausch mit Apple-Chef Tim Cook stehe, zugleich aber keinen konkreten Zeitpunkt nennen könne.
Diese Aussagen zeigen: CarPlay Ultra ist für Ford weiterhin ein Thema, doch kurzfristig sollten sich Besitzer keine Hoffnungen machen. Technische Anpassungen, Designfragen und möglicherweise auch strategische Überlegungen zur eigenen Softwareplattform spielen hier eine Rolle.
BMW: Viele Kunden nutzen hauseigenes Navi
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein Einblick von BMW: Laut Stephan Durach, Senior Vice President für UI/UX-Entwicklung, nutzen BMW-Fahrer CarPlay offenbar kaum für Navigation. Interne Daten von rund 10 Millionen Fahrzeugen sollen belegen, dass die meisten Kunden weiterhin auf das hauseigene Navigationssystem setzen – auch wenn CarPlay parallel verbunden bleibt.
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