US-Präsident Donald Trump hat einen neuen umstrittenen Vorschlag präsentiert, diesmal im Bereich Wirtschaft.
Börsennotierte Unternehmen sollen ihre Geschäftsberichte künftig nur noch halbjährlich statt wie bisher vierteljährlich veröffentlichen. Auf Truth Social schrieb Trump am 15. September 2025, dies würde Kosten sparen und Managern mehr Zeit geben, sich auf die „ordnungsgemäße Führung ihrer Unternehmen“ zu konzentrieren.
Inspiration aus China
Trump hat den Schritt auch mit dem internationalen Wettbewerb im Blick vorgeschlagen: Während China Unternehmensstrategien mit einem Zeithorizont von 50 bis 100 Jahren verfolge, sei die US-Wirtschaft aktuell zu sehran kurzfristigen Quartalszahlen orientiert.

Viele Investoren sind anderer Ansicht: Quartalsberichte seien ein wichtiges Instrument, um Einblick in die finanzielle Lage von Unternehmen zu bekommen. Neben den schriftlichen Zahlen sorgen auch die Telefonkonferenzen mit Analysten und Journalisten für wertvolle Informationen – nicht nur für Investoren, sondern auch für die globale Wirtschaftspresse.
Weniger Druck, aber mehr Risiko?
Tatsächlich klagen Firmen seit Jahren über den Druck der vierteljährlichen Berichtspflicht. 2018 hatten Warren Buffett und JPMorgan-Chef Jamie Dimon kritisiert, dass Unternehmen Investitionen oder Neueinstellungen verzögerten, nur um Prognosen zu erfüllen. Doch weniger Transparenz könnte auch das Vertrauen am Markt gefährden.
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