Sicherheitsexperten von Jamf warnen vor einer neuen Variante der sogenannten ClickFix-Angriffe auf Mac-Nutzer.
Um neue, in macOS 26.4 eingeführten Sicherheitsmechanismen für das Terminal zu umgehen, nutzen Angreifer auf Macs gerade gezielt den systemeigenen Skript-Editor. Das sorgt für neue Gefahrenwege.
Keine manuelle Kopiervorgänge mehr nötig
Bisher mussten Opfer schädliche Befehle bei solchen Angriffen manuell ins Terminal kopieren, was Apple durch einen neuen Scan-Prozess erschwert hat. Die Hacker reagierten prompt und verwenden nun ein spezielles URL-Schema.

Dieses startet den Skript-Editor direkt aus dem Browser heraus. Dafür werden Nutzer auf täuschend echt aussehenden Webseiten hintergangen, die vor angeblichem Speichermangel warnen.
Ein Klick auf einen präparierten Button startet den Angriffsprozess, woraufhin ein Skript im Hintergrund eine Variante des Atomic Stealers zum Datendiebstahl lädt. Die Masche funktioniert besonders gut, weil Anwender vertrauenswürdigen System-Apps und deren Bestätigungsdialogen oft blindlings folgen.
Achtung vor seltsamen Browser-Dialogen
Da der gesamte Angriff im Arbeitsspeicher abläuft, bleibt er für herkömmliche Sicherheitssoftware schwer erkennbar. Seid daher gerade besonders vorsichtig bei Browser-Aufforderungen, da macOS niemals Systemwartungen über Webseiten einleitet.
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