Apple feiert heute 50. Geburtstag. Wir begleiten das Jubiläum de ganzen Tag. Jetzt geht es um Wunder.
1996 bis 2006: Die Auferstehung und das iPod-Wunder
Als Jobs 1997 zurückkehrt, findet er bei Apple eine Konkursmasse mit angeschlossenem Museum vor. „Es war verdammt düster. Ich hatte keinen Titel und kein Gehalt“, blickt er später zurück.
Er feuert die „Bozos“ (Jobs-Slang für unfähige Manager) und fällt klare Entscheidungen.
Der zurückgekehrte Guru führt Apple wie eine religiöse Gemeinschaft und brüllt Mitarbeiter in Grund und Boden, wenn ihm Kleinigkeiten nicht gefallen.
Seine Seele steckt in Details wie der „atmenden“ LED-Leuchte des Mac G4 Cube, für deren perfektes Glühen Ingenieure wochenlang experimentieren.
Jobs setzt mit dem iMac G3 einen ersten Glanzpunkt
Doch mit Jobs kommt der Erfolg zurück. Erster Glanzpunkt ist 1998 der iMac G3: ein Würfel in verführerischem Blau, durchscheinend wie ein Bonbon, der das deprimierende Beige der Computerindustrie mit einem Schlag beendet.
Der junge Designer Jony Ive bringt seine Vorstellungen ein
Gemeinsam mit dem jungen Designer Jony Ive schafft Jobs Geräte, die man nicht nur benutzen, sondern „ablecken“ will. Der iPod rettet 2001 dann nicht nur die Musikindustrie vor der Piraterie, sondern verwandelt Apple in eine Lifestyle-Marke.
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