Apple feiert heute 50. Geburtstag. Wir begleiten das Jubiläum den ganzen Tag mit Rückblicken, Einblicken und Ausblicken.
1986 bis 1996: Die dunklen Jahre
Ohne Jobs taumelt Apple wie ein führerloses Schiff durch die Bedeutungslosigkeit. Microsoft und Windows erobern die Welt – weniger elegant und fantasiereich als der Mac, aber solide und günstig.
Es ist die Ära der „grauen Kisten“, der farblosen Buchhalter-Computer. Apple-Rechner werden zum kaum bezahlbaren Luxus für Grafiker und Verlage.
1996 steht die Firma am Abgrund: 400 Millionen Dollar Schulden, man verteilt bereits die Totenscheine.
Wunder gibt es immer wieder
Doch dann geschieht das Wunder: Ein Flop rettet die Firma. Der „Newton“, Apples gescheiterter Tablet-Vorläufer, ist ein 500-Millionen-Dollar-Fiasko. Aber um seinen Prozessor zu entwickeln, investiert Sculley 1990 drei Millionen Dollar in die kleine britische Firma ARM.
1996 ist dieser Anteil plötzlich 800 Millionen Dollar wert. Fußnote: ARM-Chips bilden bis heute die technische Basis von iPhone und iPad.
Dieses Geld ermöglicht es, den verstoßenen Sohn heimzuholen. Apple kauft Jobs’ neue Firma NeXT – weil die mit NeXTSTEP eine Software entwickelt hat, die die Basis für künftige Macs bilden soll.
Damit ist die Bühne für das wohl größte Comeback der Wirtschaftsgeschichte bereitet.
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