Weniger ist mehr – und manchmal auch deutlich schwerer zu lesen.
Die neue „The Clock“ des japanischen Design-Spezialisten Balmuda verzichtet komplett auf klassische Zeiger. Stattdessen zeigt ein LED-System („Light Hour“) Stunden als Zahl, Minuten als umlaufende Punkte und Sekunden als wanderndes Licht.
Die Bewegung orientiert sich am Foucaultschen Pendel. Die Lichtspiele im Relax-Modus sind „inspiriert vom Flackern entfernter Städte und dem Funkeln der Sterne“.
Minimalismus à la Ive – aber ohne Ive
Wichtig: Im Gegensatz zu ersten Meldungen hat Apple-Legende Jony Ive diese Uhr nicht entworfen. Dennoch bleibt sein Einfluss spürbar. Denn Balmuda hat zuvor mit der Designfirma LoveFrom des ehemaligen iPhone-Designers zusammengearbeitet.
Seine Inspiration ist auch „The Clock“ noch anzumerken. Der radikale Verzicht auf Zeiger passt perfekt zu Ives Philosophie des Weglassens.
Mehr als nur Anzeige
Balmuda verfolgt ein klares Ziel: „Wir wollten mehr, als nur die Zeit anzuzeigen – wir wollten die Zeit selbst zu einem angenehmen Erlebnis machen.“
Die Uhr spielt deshalb Naturklänge wie Regen oder Kaminfeuer ab, bewusst ohne Smartphone im Schlafzimmer.
Famous designer Jonathan Ive has created The Clock, a bedside clock that uses light instead of an analog mechanism to tell the time https://t.co/AYUE6NlpB3
— TechRadar (@techradar) March 20, 2026
Idee aus dem Alltag
CEO Gen Terao beschreibt den Ursprung so: Er habe sich gefragt, „ob diese sozialen Geräte neben dem Bett etwas mit meinem Schlaf zu tun haben könnten“.
Daraus entstand die Idee: „Wäre es nicht großartig, eine persönliche Uhr mit moderner Technik zu haben, die sanfte Regengeräusche abspielt – ein wirklich schöner Klang zum Einschlafen?“
Preis und Verfügbarkeit
„The Clock“ ist vorerst nur in Japan erhältlich, für 59.400 Yen, umgerechnet rund 325 Euro. Ein Design-Statement mit bewusstem Verzicht auf klassische Lesbarkeit.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Balmuda

