OpenAI bereitet das Ende seines KI-Videoprojekts Sora vor – das Experiment ist offenbar gescheitert.
Nachdem das Unternehmen zuletzt verstärkt auf Business- und Produktivitätstools setzte, verdichteten sich die Anzeichen, dass die rechenintensive Anwendung bald eingestellt wird. Trotz des anfänglichen Aufsehens bei der ersten Vorstellung des Modells im Februar 2024 zieht das Unternehmen Sora nun tatsächlich zurück.
Sora: Erst Hype, dann Flop
Die technologischen Sprünge, die Sam Altman und sein Unternehmen für die Videogenerierung präsentierte, sorgten vor zwei Jahren für intensive Diskussionen in der Branche. Doch die erste Begeisterung wich schnell einer nüchternen Betrachtung, da frühe Ergebnisse oft unnatürlich wirkten und technische Fehler aufwiesen.

Entsprechend flaute das Interesse der Nutzer schnell ab. Eine dauerhafte Integration von Sora in den täglichen Gebrauch von Medienunternehmen blieb aus. Auch die ursprüngliche Vermutung, Sora könne ein fester Bestandteil von ChatGPT werden, bewahrheitete sich nicht.
API-Zukunft noch ungewiss
Nachdem OpenAI nun auf X verkündete, dass Sora eingestellt wird, sollen zeitnah Informationen zur Timeline folgen. Man wolle die bisherige Arbeit sichern und bezieht sich dabei sowohl auf die App als auch die Sora-API. Was genau noch machbar sein wird, ist aber unklar.
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