In den USA hören erstmals mehr Menschen Podcasts als klassisches Radio.
Podcasts gibt es bereits seit Anfang der 2000er – in den letzten 25 Jahren hat das Format einen beachtlichen Siegeszug hingelegt. Gefühlt gibt es heute keinen Promi, der nicht einen eigenen Podcast hat.
Podcasts erstmals mehr gehört als Radio
Laut einer neuen Untersuchung der aktuellen Hörgewohnheiten von Edison Research werden Podcasts erstmals mehr gehört als klassisches Radio. Untersucht wurde die Hörzeit von gesprochenem Audio in den USA ab 2015.
Während vor 10 Jahren noch 75 % der Hörzeit auf Radio entfielen und nur 10 % auf Podcasts, konnten letztere in den letzten Jahren kräftig zulegen. Im Q4 2025 betrug die Hörzeit beim Radio nur noch 39 % und bei Podcasts 40 % – ein Wechsel an der Spitze der Hörgewohnheiten.

Wie Apple Podcasts groß gemacht hat
Am Erfolg der Podcasts hatte Apple einen großen Anteil. Bereits seit 2005 können Podcasts in iTunes geladen und gehört werden – mittlerweile gibt es ja sogar eine eigene App. Apple arbeitet weiter an Verbesserungen wie Abos und Video-Podcasts.
Selbst der Begriff „Podcast“ stammt von einem Apple-Produkt: Dem iPod. Das Wort Podcast entstand vermutlich 2004 aus einer Kombination von iPod und Broadcast.
Auch wir haben übrigens unsere Lieblings-Podcasts, die wir auf langen Autofahrten oder beim Sport hören.
Wie geht es euch? Hört ihr auch häufiger Podcasts als Radio? Was sind eure Lieblings-Podcasts?
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