Wer am Konfigurator schraubt, landet schnell beim Gegenwert eines gebrauchten Autos.
Das neue 16-Zoll MacBook Pro mit M5 Max Chip markiert die aktuelle Leistungsspitze im Apple-Kosmos. Wer jedoch das volle Potenzial ausschöpfen will, muss tief in die Tasche greifen.
In der Maximalkonfiguration mit 128 GB RAM, einer 8 TB SSD, 40-Core-GPU, dem matten Nanotexturglas und 140-Watt-Netzteil (kostet extra) schlägt das Gerät in Deutschland mit stolzen 8.798 Euro zu Buche. Das hat iTopnews nachgerechnet.
Der bittere Euro-Aufschlag
Damit bleibt Apple seiner Linie treu, für High-End-Speicher-Upgrades massive Aufschläge zu verlangen, während das Gehäuse unverändert bleibt.
Im direkten Vergleich zum US-Markt wirkt der hiesige Preis besonders gesalzen. Dort kostet das identische Modell 7.349 Dollar, was rein rechnerisch etwa 6.326 Euro entspräche.
Doch die Realität der globalen Preisgestaltung schlägt zu: Während in den USA die Steuern erst an der Kasse je nach Bundesstaat addiert werden, sind sie hierzulande bereits enthalten.
Gepaart mit Apples oft eigenwilligem Wechselkurs entsteht so eine Differenz von über 2.400 Euro.
Stabil trotz Chip-Krise
Interessanterweise bleiben die Preise für die Arbeitsspeicher-Upgrades stabil, obwohl die globalen Marktpreise für RAM und NAND-Speicher im Jahr 2026 massiv gestiegen sind.
Apple scheint die höheren Komponentenkosten abzufedern, um die Profi-Kundschaft im Bereich KI-Workflows und 8K-Videoschnitt nicht zu verschrecken.
Da der RAM fest im SoC integriert ist, bleibt das „Lock-in“ beim Kauf jedoch zwingend – nachträgliches Aufrüsten ist ausgeschlossen.
M5 MacBook Pro maxxed out will cost you $7349, but could have been a lot worse https://t.co/IP8w8qT1IH #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) March 4, 2026
Workstation-Niveau im Vergleich
So astronomisch 8.798 Euro klingen mögen, im Bereich mobiler Workstations ist Apple nicht allein.
Vergleichbare High-End-Modelle von Dell oder HP stoßen in ähnliche Regionen vor, wenn sie mit 128 GB RAM und Profi-GPUs bestückt werden.
Für den normalen Nutzer ist dieses Modell ein Overkill. Doch für Entwickler und Forscher, die zum Beispiel lokale KI-Modelle trainieren, bleibt das M5 Max MacBook Pro trotz des Preisschocks das ultimative Werkzeug.
Lohnt sich das noch?
Selbst für Profis, die ihr Geld mit aufwändigen Multimedia- oder KI-Jobs am Mac verdienen, fragt sich, ob sich das lohnt, wenn wohl noch dieses Jahr der komplett neue M6-Nachfolger mit OLED und Touchscreen am Start steht.
Fast 9.000 Euro ausgeben, und Ende 2026 nur noch das zweitneueste/zweitbeste MacBook Pro haben – schwierige Entscheidung, zumal ein M6 Max in ähnlicher Kombination vielleicht sogar fünfstellig kostet.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: Apple, Dell


