Drei Displays, viel Hype, und ein erstaunlich kurzes Leben.
Samsung zieht beim Galaxy Z TriFold schon nach weniger als drei Monaten den Stecker. Das rund 2.900 Dollar teure Gerät wird erst in Korea, dann in den USA eingestellt.
Insgesamt wurden weniger als 30.000 Geräte produziert, in Korea gingen nur rund 6.000 Stück über den Ladentisch – ein extremes Nischenprodukt.
Zu teuer, zu kompliziert
Hauptgrund sind wohl die hohen Produktionskosten: Selbst zum Premiumpreis ließ sich kaum Geld verdienen.
Gleichzeitig zeigte sich im Alltag das Kernproblem – das Dreifach-Falten machte das Gerät sperrig, schwer und unpraktisch. Ein Knick mehr war einer zu viel.
Eher Tech-Demo als echtes Produkt
Die Mini-Stückzahlen und die Preisstruktur sprechen klar dafür, dass Samsung hier eher eine Tech-Demo verkauft hat als ein echtes Massenprodukt.
Warum die Koreaner das Experiment dennoch in den Handel brachten, bleibt offen – wohl auch als Machbarkeits-Beweis.
Blick auf Apple und das Fold-Zeitalter
Mit Blick auf das iPhone Fold im Herbst wird der Unterschied klar: Apple setzt auf ein klassisches Fold-Design mit einem Knick.
Samsungs Versuch zeigt: Mehr ist nicht immer besser. Denn im Alltag zählt die praktikable Lösung, nicht die spektakulärste.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Samsung

