Apples dünnstes iPhone schlägt seinen Vorgänger klar aus dem Rennen.
Das klingt zunächst paradox: Das iPhone Air gilt weithin als Flop. Ein Indiz dafür: Auf dem freien Markt ist das Gerät bereits für rund 850 Euro zu haben, während Apple für die 256-GB-Version immer noch viel zu teure 1.199 Euro aufruft.
Dennoch hat sich das Air laut Netzwerkdaten des Analyseunternehmens Ookla etwa doppelt so oft verkauft wie sein Vorgänger, das iPhone 16 Plus. Der Markt sendet also widersprüchliche Signale.
Messbare Marktanteile
Ookla wertet dabei Echtzeit-Daten aus seiner Speedtest-App aus. Das Plus kam beim iPhone-16-Launch 2024 auf gerade mal 3 Prozent der Messungen – weit abgeschlagen hinter iPhone 16 (5,9 Prozent), Pro (34 Prozent) und Pro Max (56 Prozent).
Das Air hingegen landet beim vergleichbaren Startzeitraum 2026 bei stolzen 6,8 Prozent – auf Augenhöhe mit dem Basis-iPhone 17.
iPhone Air Said to Be Roughly Twice as Popular as iPhone 16 Plus https://t.co/WY7cccjqQZ pic.twitter.com/1blLWUOnin
— MacRumors.com (@MacRumors) March 23, 2026
Global und im Direktvergleich
International performt das Air sogar noch stärker: In Südkorea etwa kommt es auf über 11 Prozent.
Und gegen Samsungs Galaxy S25 Edge gewinnt es haushoch – dreimal mehr Messungen im US-Markt.
Was das bedeutet
Nach dem Scheitern von Mini und Plus scheint Apple mit dem Air womöglich doch eine vierte Kategorie gefunden zu haben, die Käufer überzeugt. Kein Triumph – aber zumindest eine Marktlücke.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

