Geld gegen Anonymität: Meta macht heimliches Stalking zum Geschäftsmodell.
Meta testet in Märkten wie Japan und Mexiko „Instagram Plus“. Für etwa 2 Dollar monatlich erhalten Nutzer Funktionen, die über die Standard-App hinausgehen.
Während Social Media-Manager profitieren könnten, zielt der Kern auf fragwürdiges Nutzerverhalten ab.
Ende der Transparenz
Die brisanteste Neuerung ist das anonyme Betrachten von Stories. Bisher war für Apple-User stets sichtbar, wer ihre Inhalte konsumiert.
Das Abo tilgt diesen digitalen Fußabdruck und zeigt zudem an, wie oft eine Story erneut abgespielt wurde.
Überwachung als Feature
Zusätzlich bietet das Update Suchfunktionen innerhalb von Zuschauerlisten und verlängert Stories über 24 Stunden hinaus.
Meta will let you secretly watch Stories if you pay for Instagram Plus in limited test https://t.co/J9k4WmfRp6
— Android Authority (@AndroidAuth) March 31, 2026
Was Meta als Komfort verkauft, fördert ungesundes Tracking und digitales Nachstellen innerhalb der Community.
Bedenklicher Trend
Kritiker halten diese Entwicklung für äußerst bedenklich. Dass Meta Transparenz hinter eine Paywall stellt, konterkariert den Nutzerschutz.
Stalking wird hier kommerzialisiert, anstatt gesundes Verhalten zu fördern. Ein kritischer Blick seitens Apple auf diesen tiefen Eingriff wäre wünschenswert.
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