Mit dem MacBook Neo hat Apple jetzt ein neues spannendes Einstiegs-MacBook in seinem Geräteprogramm.
Mit 699 Euro Startpreis fällt es günstiger aus als viele erwartet hatten. Das neue Modell dürfte einige Käufer vom MacBook Air abziehen, doch ein anderer Effekt könnte noch größer sein: weniger iPad-Verkäufe.
Der Grund liegt im Preis-Leistungs-Vergleich. Viele Nutzer haben in den vergangenen Jahren ein iPad mit Tastatur als Laptop-Ersatz genutzt. Einsteiger griffen oft zu dieser Kombination, weil sie früher deutlich günstiger war als ein MacBook.
iPads sind teurer geworden – ein Problem?
Mit Apple Silicon änderte sich das bereits etwas: MacBooks boten ähnliche Akkulaufzeiten und sofortiges Aufwachen aus dem Standby. Gleichzeitig wurde das iPad mit Magic Keyboard immer teurer.

Das MacBook Neo verschiebt die Rechnung nun erneut. Ein vergleichbares Setup – etwa ein 13-Zoll iPad Air mit Magic Keyboard und 256 GB Speicher – kostet rund 1.218 Dollar, also etwa doppelt so viel wie das Neo.
iPad könnte Kaufgründe verlieren
Natürlich gibt es weiterhin typische Tablet-Anwendungen wie Zeichnen, handschriftliche Notizen oder PDF-Annotationen, bei denen ein iPad klar im Vorteil ist.
Wer das Gerät jedoch hauptsächlich als Laptop nutzt, bekommt mit dem Neo die deutlich sinnvollere Kombination aus Hardware, Preis und macOS-Software. Deshalb könnte das günstige MacBook nicht nur dem Air Konkurrenz machen – sondern vor allem den iPad-Laptop-Setups.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: Apple
