Tag 2 der Apple-Event-Woche hatte es in sich – und das dicke Ende kommt morgen noch.
Nach dem gestrigen Auftakt mit iPhone 17e und iPad Air M4 stand heute der Mac im Rampenlicht. Apple zündete die nächsten Leistungsstufen im MacBook Air M5 und im MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max.
Highlights und Enttäuschungen
Doch zwischen beeindruckenden Benchmark-Werten und längst überfälliger Apple-Großzügigkeit in Sachen Speicherplatz mischen sich fragwürdige Display-Entscheidungen und gesalzene Aufpreise.
iTopnews zieht Zwischenbilanz: Was lohnt sich jetzt wirklich, wo ist Vorsicht geboten und worauf warten wir morgen?
Unser Top-und-Flop-Überblick
- TOP: Das Ende der Speicher-Knauserei. Endlich! Apple verdoppelt den Basis-Speicher beim MacBook Air M5 und beim iPhone 17e. Dass 256 GB beim iPhone und 512 GB beim Air nun Standard sind, ist ein riesiger Fortschritt für die Käufer – besonders im Hinblick auf speicherhungrige KI-Funktionen.
- TOP: iPhone 17e als Preis-Leistungs-Tipp. Mit dem modernen A19-Chip und verdoppeltem Speicher für 699 Euro liefert Apple ein starkes Paket ab. Wer die Single-Kamera verschmerzen kann, bekommt fast die Leistung des Standard-17ers und spart dabei 250 Euro gegenüber der UVP des großen Bruders.
- FLOP: Studio Display 2 stagniert. 1.699 Euro für einen Bildschirm, der 2026 immer noch bei 60 Hz feststeckt? Das ist fast schon ein Unding. Dass der höhenverstellbare Standfuß auch noch 400 Euro Aufpreis kostet, macht es nicht besser. Die Konkurrenz wie BenQ bietet MacBook-optimierte 5K-Alternativen mit 27 Zoll für unter 1.000 Euro an.
- FLOP: Das Schrumpf-XDR. Profis werden enttäuscht sein: Das neue Studio Display XDR bietet zwar HDR und 120 Hz, schrumpft aber im Vergleich zum alten Pro Display XDR von 32 auf 27 Zoll – und das bei einem stolzen Preis von 3.499 Euro. Ein fragwürdiger Deal für High-End-Nutzer.
- NEUTRAL: MacBook Pro M5 Pro/Max – Leistung mit Verfallsdatum? Die M5 Pro/Max Chips sind absolute Rennpferde. Aber Vorsicht: Da für Ende 2026 bereits das große M6-Redesign mit OLED-Panel und Touchscreen erwartet wird, sollten nur Nutzer zuschlagen, die jetzt sofort die maximale Rechenpower benötigen.
- INTERESSANT: Die Preisfalle im Blick behalten. Das iPhone 17e ist attraktiv, doch der Markt schläft nicht. Da das reguläre iPhone 17 im Handel bereits für ca. 830 Euro zu finden ist, schrumpft der reale Preisvorteil auf nur 130 Euro. Das immer noch gute 16e aus dem Vorjahr gibt es sogar schon um die 550 Euro. Hier lohnt sich vor dem Kauf das genaue Nachrechnen. Wer ein günstigeres iPhone mit KI sucht, hat jetzt mehr denn je die Wahl.
- AUSBLICK: Das MacBook Neo kommt. Morgen folgt das Finale: Ein buntes Einsteiger-MacBook für rund 700 Euro mit iPhone-Chip kommt. Trotz technischer Kompromisse könnte es der ideale Begleiter für Schüler und Studenten werden und Apples Mac-Sparte massiv befeuern.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

