Einige Inhalte bei Disney+ wurden in Deutschland mit eingeschränkter Bildqualität ausgeliefert.
Hintergrund war ein Patentstreit mit dem Technologieunternehmen InterDigital. Nach einer Gerichtsentscheidung musste der Streamingdienst bestimmte hochwertige Videoformate wie Dolby Vision vorübergehend deaktivieren.
Weniger Technik trotz Premium-Abo
Filme und Serien waren vorübergehend nicht mehr in der ursprünglich beworbenen Bildqualität verfügbar. Statt moderner HDR-Techniken wurde aktuell häufig nur das Basisformat HDR10 genutzt. Der Preis des Abos für das Streaming hatte sich dadurch bislang jedoch nicht verändert.
Verbraucherzentrale sieht möglichen Mangel
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen bewertet die Situation als „möglichen Sachmangel“. Wenn zugesicherte Eigenschaften eines Abonnements nicht bereitgestellt werden, könnten Kunden grundsätzlich eine Minderung des Abopreises verlangen oder eine teilweise Rückerstattung prüfen.
Rückerstattung nicht garantiert
Allerdings bedeutet diese Einschätzung nicht automatisch, dass ihr Geld zurückbekommt. Ob eine Erstattung tatsächlich erfolgt, hängt immer vom jeweiligen Einzelfall und der konkreten Nutzung des Dienstes ab. Auch ist bisher nicht bekannt, dass Disney+ selbst aktiv Entschädigungen anbietet.
Disney+ hatte bestätigt, dass die Einschränkungen mit dem laufenden Gerichtsverfahren zusammenhängen und schließlich eine Lösung gefunden. Die Premium-Formate sind wieder vollständig verfügbar.
Zusammengefasst: Eine Rückforderung könnt ihr nun prüfen – sicher ist eine Erstattung aber nicht.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Disney+

