Immer mehr Dienstleistungen verlagern sich ins Internet, aber dennoch sind nicht alle Menschen ans Netz angebunden.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben 2025 rund 3 Prozent der 16- bis 74-Jährigen in Deutschland noch nie das Internet genutzt. Das entspricht knapp 2,1 Millionen Menschen. 2021 lag der Anteil noch bei 6 Prozent, der Trend geht also deutlich zurück.
Ab 65 Jahren sind mehr Menschen Offliner
Besonders stark betroffen ist die ältere Generation. In der Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen sind rund 10 Prozent sogenannte Offliner. Bei den 45- bis 64-Jährigen liegt der Anteil bei 3 Prozent. Jüngere Altersgruppen sind deutlicher online: Unter den 25- bis 44-Jährigen sind nur 1 Prozent ohne Internet-Erfahrung, bei den 16- bis 24-Jährigen 2 Prozent.

Im EU-Durchschnitt sind insgesamt 4 Prozent der Bevölkerung offline. Während Länder wie Irland, die Niederlande oder Schweden mit unter 1 Prozent nahezu vollständig digitalisiert sind, erreichen Kroatien und Portugal mit rund 10 Prozent deutlich höhere Werte.
26 % der Weltbevölkerung noch ohne Internetzugang
Weltweit bleibt die digitale Kluft weiterhin groß: Laut Internationaler Fernmeldeunion (ITU) waren 2025 rund 26 Prozent der Weltbevölkerung – etwa 2,2 Milliarden Menschen – ohne Internetzugang. In Europa liegt der Anteil bei 8 Prozent, in Nord- und Südamerika bei 12 Prozent.
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