1 Terabyte statt 256 GB im MacBook Neo? Ein Bastler auf YouTube hat das geschafft – und den internen Speicher aufgerüstet.
Dafür entfernte er den original verbauten 256-GB-NAND-Chip von der Hauptplatine und ersetzte ihn durch ein 1-TB-Modul. Der Austausch erfolgte per BGA-Löttechnik: Der alte Chip wurde mit Hitze und Flussmittel ausgelötet, anschließend wurde der neue Speicher direkt auf die Platine gelötet.
macOS erkannte neuen Speicher automatisch
Nach einer Neuinstallation von macOS über USB erkannte das System den neuen Speicher problemlos. Im System standen anschließend rund 994 GB nutzbarer Speicher zur Verfügung.

Auch bei der Geschwindigkeit zeigte sich ein Unterschied. Im Blackmagic Disk Speed Test erreichte der neue Chip etwa 1.600 MB/s, während das Originalmodul rund 1.500 MB/s schaffte. Im Alltag dürfte der Unterschied allerdings kaum spürbar sein.
Kein technisches Limit
Trotzdem ist das Upgrade für die meisten Nutzer natürlich keine echte Option. Der Aufwand ist hoch, das Risiko von Schäden groß und die Garantie erlischt. Für zusätzlichen Speicher ist in vielen Fällen eine externe SSD die deutlich einfachere Lösung. Der Umbau zeigt aber auch: Die von Apple angebotenen Speichergrößen sind kein technisches Limit, sondern vor allem eine Produktentscheidung.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple
