Apple verlagert einen wachsenden Teil der iPhone-Produktion nach Indien, auch wenn die Fertigung dort aktuell teurer ist.
Laut einem neuen Bericht hat das Unternehmen inzwischen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Demnach werden inzwischen rund 25 Prozent aller iPhones in Indien produziert. Damit ist Apple etwa auf halbem Weg zu seinem Ziel, die Produktion langfristig gleichmäßig zwischen China und Indien aufzuteilen.
Indien: 55 Millionen iPhones in 2025
Insgesamt fertigt Apple weltweit jährlich etwa 220 bis 230 Millionen iPhones. Rund 55 Millionen davon wurden 2025 bereits in Indien montiert, ein deutlicher Anstieg gegenüber etwa 36 Millionen im Jahr zuvor.

Ein wichtiger Schritt ist zudem, dass die iPhone-17-Modelle erstmals parallel in China und Indien produziert werden. Bei früheren Generationen startete die Fertigung zunächst ausschließlich in China.
iPhones für US-Markt sollen aus Indien kommen
Ein weiterer Grund für den Ausbau der Produktion in Indien sind US-Zölle auf chinesische Produkte. Apple arbeitet deshalb daran, künftig möglichst viele iPhones für den US-Markt in Indien herstellen zu lassen. Trotz höherer Produktionskosten versucht Apple, diese durch Steuervorteile und staatliche Förderprogramme teilweise auszugleichen.
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