Mit Aliro 1.0 ist jetzt ein neuer Smart-Home-Standard für digitale Türschlüssel veröffentlicht worden.
Das Protokoll soll Geräte herstellerübergreifend nutzbar machen. Ziel ist es vor allem, die Kommunikation zwischen smarten Türschlössern und mobilen Geräten wie Smartphones oder Smartwatches zu vereinheitlichen. Entwickelt wird der Standard unter dem Dach der Connectivity Standards Alliance (CSA), die auch hinter dem Kommunikationsprotokoll Matter steht.
Apple, Google, Nuki und Eufy mit dabei
Beteiligt sind einige große Namen: Auf Wallet-Seite unterstützen Apple, Google und Samsung das Konzept, während bei den Schlossherstellern unter anderem Nuki, Assa Abloy, Aqara und Eufy mitwirken. Entwickler haben bereits Zugriff auf die finalen Spezifikationen, erste marktreife Produkte werden in naher Zukunft erwartet.

Aliro ermöglicht es, digitale Schlüssel direkt in der bevorzugten Wallet-App zu speichern, unabhängig vom Schlosshersteller. Das erleichtert den Zugang zu Wohnungen, Büros oder Hotels, ohne separate Apps oder physische Tokens nutzen zu müssen. Anders als bisherige Lösungen wie Apple HomeKey ist Aliro nicht an ein einzelnes Ökosystem gebunden.
Aliro: NFC und Bluetooth als Technikgrundlagen
Technisch setzt der Standard auf NFC für „Tap-to-Access“, Bluetooth LE für Fernöffnung und optional Ultrawideband für präzise Positionsbestimmung. Im Unterschied zu Matter benötigt Aliro keine komplexe Heimnetz-Infrastruktur, da Smartphone und Schloss direkt miteinander kommunizieren.
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