Ein neues Feature soll Eltern beruhigen – und Kinder schützen.
Meta plant für seinen WhatsApp-Messenger erstmals spezielle Kinderkonten für Nutzer zwischen 10 und 12 Jahren.
Bisher galt laut Nutzungsbedingungen ein Mindestalter von 13 Jahren. Künftig können Eltern Accounts für jüngere Kinder einrichten und verwalten.
Eingeschränkte Funktionen für mehr Sicherheit
Die Nutzung bleibt stark begrenzt: Kinder dürfen nur Nachrichten schreiben und telefonieren. Funktionen wie Statusmeldungen, Kanäle, Standortfreigabe oder die neue KI-Funktion Meta AI sind deaktiviert.
Eltern können zudem prüfen, wer Kontaktanfragen stellt und entscheiden, welchen Gruppen ihr Kind beitreten darf. Trotz dieser Kontrolle bleiben Chats weiterhin Ende-zu-Ende verschlüsselt.
Eltern steuern das Konto per PIN
Die neuen Kontrollfunktionen werden durch eine Eltern-PIN geschützt. Darüber lassen sich Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen verwalten.
WhatsApp is launching parent-linked accounts for pre-teens https://t.co/9XsubY1RE0
— TechCrunch (@TechCrunch) March 11, 2026
Meta will das Feature in den kommenden Monaten schrittweise per Update für iOS und Android ausrollen.
Experten warnen vor neuen Risiken
Medienexperten weisen jedoch darauf hin, dass Kinder auf WhatsApp schnell öffentlich sichtbar werden können. Besonders die Kanal-Funktion wurde zuletzt von Minderjährigen wie ein soziales Netzwerk genutzt – teilweise mit Hunderten Followern. So könnten sie auch mögliche Social-Media-Verbote umgehen.
Dadurch könnten persönliche Informationen preisgegeben werden. Fachleute raten Eltern daher, klare Regeln zur Smartphone- und Messenger-Nutzung zu vereinbaren.
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