Eine Garage, zwei Steves – und eine Idee, die die Welt veränderte.
Der 1. April 2026 markiert ein besonderes Datum: Apple wird 50 Jahre alt. Kurz vor dem Jubiläum blickt Mitgründer Steve Wozniak in einem Interview bei „CBS Sunday Morning“ auf die Anfänge zurück – mit Humor, Bescheidenheit und erstaunlich nüchternem Blick auf die Geschichte des Konzerns.
Der Anfang im Kopf eines Bastlers
Gefragt nach dem Ursprung von Apple antwortete Wozniak zunächst scherzhaft: „Nun, es hat irgendwie angefangen, als ich geboren wurde.“
Dann wird er ernster und beschreibt die Rollenverteilung zwischen den beiden Gründern: „Steve Jobs wollte eine Firma, und er hat es getan – und ich war seine Ressource.“
Jobs als Visionär, Wozniak als genialer Ingenieur – diese Kombination brachte in den 1970er-Jahren Computer hervor, die alles veränderten.
Vor allem der Apple II mit Farbgrafik und einfacher Bedienung machte Personal Computer erstmals massentauglich.
Schritt für Schritt statt Zukunftsplan
Rückblickend betont Wozniak, dass Apple nie mit einer großen Zukunftsvision gestartet sei. „Wir haben die Zukunft nicht so vorhergesehen, wie sie am Ende geworden ist“, sagt er.
Stattdessen galt ein einfaches Prinzip: „Aber wir sagten: Für heute machen wir einen Schritt nach vorn – vor allen anderen.“
Vom Hobbyprojekt zum Giganten
Genau diese Haltung brachte Apple vom Garagenprojekt 1976 zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt. Heute nutzen mehr als zwei Milliarden Menschen Apple-Geräte – vom Mac über das iPhone bis zu den Services des Konzerns.
Zum Jubiläum erscheint auch das Buch „Apple: The First 50 Years“ des Journalisten David Pogue, der dafür unter anderem Wozniak und Apple-Chef Tim Cook interviewt hat. Apple selbst bleibt dabei seiner alten Philosophie treu: nicht die Zukunft vorhersagen – sondern sie bauen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

