Der Branchenkenner Jason Snell hat wieder seine jährliche Apple-„Reportkarte“ in Form eines Blogeintrags veröffentlicht.
In Snells Auftrag bewerteten die langjährigen Apple-Beobachter, darunter Entwickler, US-Journalisten und Podcaster, Apples unternehmerische Leistung im vergangenen Jahr. Damit wird ein Stimmungsbild zur Lage des Unternehmens eingefangen.
Das Ergebnis zeigt eine Kluft zwischen Hardware- und Software-Wahrnehmung. Die Zuverlässigkeit der Hardware erhielt im Schnitt starke 4,5 von 5 Punkten. Die Qualität der Apple-Betriebssysteme kam hingegen nur auf 2,7 Punkte.
Lob für die Hardware, Kritik an Software
Besonders deutlich wird dieser Unterschied beim Mac. Die aktuelle Mac-Hardware wird fast einhellig gelobt. Viele beschreiben die Geräte als so ausgereift, dass sie „langweilig“ wirken – im positiven Sinn. Lange Akkulaufzeiten, leiser Betrieb und hochwertige Displays gelten als selbstverständlich. Apples eigene Chips sorgen weiterhin für hohe Zufriedenheit.
Ganz anders fällt das Urteil über macOS 26 Tahoe aus. Mehrere Experten kritisieren das Update scharf. Es wird als eines der schwächsten UI-Updates in der Geschichte des Mac bezeichnet, mit fragwürdigen Designentscheidungen und mangelhafter Umsetzung.
Grafische Umsetzung von Tahoe nicht beliebt
Einige Stimmen betonen, sie würden das System freiwillig nicht einsetzen, weil es grafisch und funktional uneinheitlich ist. Die Reportkarte zeichnet damit ein klares Bild: Während Apples Hardware als vorbildlich gilt, sorgt die Software zunehmend für Frust.
Wie geht es euch? Sorgt macOS bei euch auch für nervige Situationen?
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