Time Machine gilt für viele Mac-Nutzer als Inbegriff des „Einrichten und vergessen“-Backups.
Genau darin liegt jedoch ein großes Risiko: Läuft doch mal etwas schief beim Sichern der Daten, merkt ihr es unter Umständen erst sehr spät. Ein aktuelles Praxisbeispiel von Eclectic Light zeigt, wie leicht Time-Machine-Backups nahezu vollständig aussetzen können, ohne dass macOS die Nutzer deutlich warnt.
Externe Speicher bekommen mitunter Systemzugriff verwehrt
Auslöser war der Test einer Sicherheitssoftware auf einem Mac mini mit Apple-Silicon. Die Software kontrolliert angeschlossene Geräte sehr genau. Obwohl die externe SSD für Time Machine während der Installation angeschlossen war, wurde sie später vom Systemzugriff ausgeschlossen. Die Volumes erschienen weiterhin im Finder, ließen sich aber nicht mehr öffnen. Time Machine konnte dadurch nicht mehr auf sein Zielmedium zugreifen.
Das große Problem: Time Machine meldete diesen Zustand nicht sichtbar. Über fast 20 Stunden hinweg fanden keine externen Backups statt. Weder eine Warnung noch ein klarer Hinweis informierten darüber, dass die eigentliche Datensicherung ausgefallen war.
Immer wieder gut kontrollieren
Erst ein Blick in detaillierte Logs zeigte, dass der Zugriff auf das Sicherungslaufwerk vom Sicherheitssystem blockiert wurde. Die Lehre daraus ist eindeutig: Auch bei vermeintlich zuverlässigen Lösungen wie Time Machine ist Kontrolle wichtig. Führt also regelmäßige Prüfungen der letzten Backup-Zeitpunkte durch und seid bei System- oder Sicherheitsänderungen aufmerksam.
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