Trotz diverser, anders lautender Gerüchte funktionieren Apples Time Capsule-Festplatten auch unter macOS 26 Tahoe.
Zumindest ist das der Fall, wenn bereits bestehende Backups auf dem externen Speichermedium vorhanden sind. Wer jedoch versucht, ein neues Backup auf einer frisch formatierten Time Capsule einzurichten, stößt auf eine unüberwindbare Blockade. Denn offenbar akzeptiert Tahoe keine neuen Backup-Ziele mehr, die im alten HFS+-Format (Mac OS Extended) formatiert sind.
APFS für neue Speichermedien erforderlich
Zwar lassen sich bestehende Sicherungen weiterhin nutzen, doch sobald das Laufwerk gelöscht wird, behandelt Time Machine es als neues Backup-Medium und verlangt zwingend APFS. Da sich eine Time Capsule nicht auf APFS umstellen lässt, verweigert das System den Dienst mit dem Hinweis, Time Machine könne nur verwendet werden, wenn bereits Backups für diesen Mac existieren.

Ein Nutzer fand aber einen Umweg: Er installierte macOS Sequoia in einem separaten Container, startete dieses System und legte dort ein neues Backup auf der Time Capsule an. Nach dem Neustart in Tahoe wurde dieses vom neuesten macOS akzeptiert.
Time Capsules laufen mit älteren Systemen stabiler
Das Fazit lautet als: Wer seine Time Capsule aus irgendeinem Grund formatiert, kann sie unter Tahoe nicht mehr so leicht verwenden, ein deutliches Signal, dass Apples Unterstützung endgültig ausläuft. Nutzt mit den Geräten also lieber ältere Systemvarianten.
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