Finnische Lobby könnte der Apple Watch mehr Gesundheitsfeatures bescheren.
Oura, Marktführer bei Smartringen, investierte 2025 über eine Million Dollar in Lobbyarbeit – 25-mal mehr als 2024.
Ziel: Die US-Gesundheitsbehörde FDA soll eine neue Gerätekategorie schaffen, die zwischen reinem Wellness-Gadget und streng reguliertem Medizinprodukt liegt.
CEO Tom Hale fordert eine Klasse für „digitale Gesundheits-Screener“, die vor Problemen warnen dürfen, ohne Diagnosen zu stellen.
Apple Watch würde massiv profitieren
Die FDA lockerte bereits erste Regeln: Wearables dürfen nun zu ärztlichen Checks auffordern und Blutdruck sowie Blutzucker messen – ohne vorherige Zulassung als Medizinprodukt.
Oura is trying to convince U.S. lawmakers to loosen some health monitoring regulations for wearable devices, which if successful will benefit Apple too. Users will just need to be careful. By @MalcolmOwen
— AppleInsider (@appleinsider) February 9, 2026
Für Apple bedeutet das: Features wie nicht-invasive Glukosemessung könnten schneller kommen. Bisher mussten selbst EKG und Vorhofflimmern-Erkennung kurz vor dem Start aufwändig genehmigt werden.
Risiko für Nutzer steigt
Doch Kritiker warnen vor weniger Kontrolle. Die FDA verzeichnete bei fehlerhaften Glukosesensoren sieben Todesfälle und 700 Verletzungen – weil Nutzer auf falsche Werte reagierten.
Mitbewerber Whoop mahnt zur Vorsicht vor unregulierten Kategorien.
Gerüchteküche brodelt weiter
Neben der Apple Watch würden auch die AirPods Pro 3 mit Pulsmessung sowie der seit Jahren diskutierte Apple Ring von lockereren Vorschriften profitieren.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Oura

