Mit dem neuen Galaxy S26 Ultra bedient sich Samsung erneut beim iPhone.
Die Koreaner setzen massiv auf die Integration von Google Gemini, während Apple noch an der Siri-Revolution arbeitet.
Das S26 Ultra agiert proaktiver: Es schlägt kontextbasierte Aktionen vor („Now Nudge“) und kann durch die neue „Agentic AI“ komplexe Aufgaben wie Uber-Buchungen per Sprachbefehl autonom erledigen.
Zugunsten von Datenschutz und Tempo verarbeitet Samsung – ähnlich wie Apple beim iPhone – viele KI-Prozesse direkt auf dem Gerät im geschützten Knox-Speicher.
Display-Sichtschutz auf Pixelebene
Das Highlight für Pendler ist das „Privacy Display“. Anders als bei Apples statischen Lösungen oder Folien steuert Samsung die Lichtstreuung direkt über die Hardware-Pixel.
Auf Knopfdruck wird der Bildschirm ab einem 45-Grad-Winkel schwarz, bleibt für den Nutzer frontal aber glasklar. Besonders smart: Der Modus kann sich automatisch aktivieren, wenn sensible Daten wie PINs eingegeben werden oder diskrete Benachrichtigungen erscheinen.
Design-Anleihen bei iOS
Kritik erntet Samsung für den „Finder“-Button, der optisch, funktional und vom abgekupferten Namen her frappierend an die iOS-Suche erinnert.
Auch das Gehäuse verliert seine kantige Ultra-DNA und nähert sich mit abgerundeten Ecken dem Look des iPhone 17 Pro Max an. Apple-Nutzer finden hier ein vertrautes Interface, das jedoch tiefer in das Google-Ökosystem verzahnt ist.
Preisdruck durch „RAMageddon“
Trotz der Kopien überholt Samsung Apple beim Preis: Das Ultra wird deutlich teurer. Grund ist der „RAM-Engpass“, da KI-Giganten Speicherchips aufkaufen.
Bei 1.449 Euro geht es los – gut, dass die Galaxy-Preise bekanntlich recht schnell in den Keller rauschen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Samsung

