Hier wird gerade erstaunlich viel herumgedruckst. Und das macht misstrauisch.
Seit Apple bestätigt hat, dass Googles KI Gemini neue Siri-Funktionen antreibt, ist eine zentrale Frage offen: Wo läuft diese neue Siri eigentlich, auf Apples Servern oder bei Google?
Zwischen On-Device und Cloud
Apple betont seit Monaten seine bekannte Linie: KI läuft entweder direkt auf dem Gerät oder über „Private Cloud Compute“, Apples eigene, abgeschottete Cloud-Infrastruktur.
Das klang lange so, als bliebe auch die Gemini-Siri vollständig unter Apples Kontrolle.
Widersprüchliche Aussagen
Doch ein Bloomberg-Bericht brachte Zweifel auf: Demnach könnte die Gemini-Siri direkt auf Googles Servern laufen, während simplere Aufgaben über Apples Cloud abgewickelt werden.
Tim Cook wich später konkreten Details aus und sprach allgemein von Datenschutzstandards – ohne klar zu sagen, wo Gemini tatsächlich rechnet.
Google sorgt für noch mehr Unsicherheit
Jetzt sorgt Google selbst für neue Unruhe. Alphabet-Chef Sundar Pichai bezeichnete Google bei der Zusammenarbeit mit Apple offen als „preferred cloud provider“.
Google execs suggest Gemini-powered Siri will, in fact, run on Google’s own servers https://t.co/17hucSBG3B $AAPL pic.twitter.com/1bwcBJUVOn
— MacHash (@MacHashNews) February 5, 2026
Auch Googles Vertriebschef Philipp Schindler wiederholte diese Aussage nahezu wortgleich. Beide bezogen sich auf die „nächste Generation der Apple Foundation Models“ – basierend auf Gemini.
Was das wirklich heißt
Alles deutet darauf hin, dass Apples bisherige Aussagen nicht die Gemini-Siri meinten, sondern andere Apple-Intelligence-Funktionen.
Laut Bloomberg-Experte Mark Gurman soll Siri im Herbst tatsächlich über Google Cloud laufen – getrennt von Apples eigener KI-Infrastruktur.
Offen bleibt vor allem eines: Wie Apple das Datenschutz-Versprechen erklärt, wenn Siri künftig auf Google-Servern rechnet. Noch schweigen beide Seiten.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

