Apple CarPlay könnte künftig nicht nur auf Straßen fahren, sondern auch auf dem Wasser landen.
Denn: Der Wassersporthersteller Sea-Doo prüft laut eigenen Angaben seit einiger Zeit, ob sich Apple CarPlay auf Jet-Skis und Pontoon-Boote bringen lässt. Intern sei die Idee durchaus attraktiv, stößt aber bislang vor allem bei Apple selbst auf Zurückhaltung.
Infotainment mit Apple-Support – auf dem Boot
Sea-Doo nutzt bereits ein umfangreiches Infotainmentsystem mit 10,25-Zoll-Touchscreen, das Geschwindigkeit, Treibstoffdaten, Navigation, Medienwiedergabe sowie Bluetooth- und WLAN-Funktionen vereint. Technisch wäre der Schritt zu CarPlay daher überschaubar, zumal die gleiche Plattform bei der Schwestermarke Can-Am bereits in dreirädrigen Motorrädern zum Einsatz kommt.

Der größte Mehrwert läge weniger in der Navigation, denn Karten-Apps sind auf dem Wasser nur eingeschränkt sinnvoll, sondern im Zugriff auf bekannte Musik- und Audio-Apps vom iPhone. Laut Sea-Doo ist auch die Nachfrage da: Nutzer fänden CarPlay „sexy“ und schätzten die vertraute Bedienung. Apples restriktiver Freigabeprozess mache das Ganze aber schwierig.
Hohe Sicherheitsanforderungen seitens Apple
Offroad- und Powersports-Anwendungen gelten als schwierig, da Apple hohe Anforderungen an Sicherheit, Instrumentencluster und Hardware stellt. Zusätzliche Komponenten wie ein Mikrofon wären ebenfalls nötig. Trotzdem gibt sich Sea-Doo vorsichtig optimistisch. Sollte Apple seine Haltung lockern, könnte CarPlay eines Tages tatsächlich über Seen und Küsten gleiten, als eine Art „BoatPlay“.
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