Plötzlich zicken SSDs – und keiner weiß genau, warum.
Mit macOS Tahoe 26.3 klagen Nutzer über Probleme mit externen Festplatten. SSDs mounten teils gar nicht mehr, brechen beim Einbinden ein oder fallen auf wenige MB/s zurück.
In manchen Fällen hilft nur ein Neustart. Andere Laufwerke lassen sich nur noch lesen, nicht mehr beschreiben. Fehlermeldungen wie „macOS kann das Volume nicht reparieren“ häufen sich.
Betroffen sind verschiedene Formate
Berichte betreffen nicht nur HFS-Medien, sondern auch APFS-formatierte SSDs. Genannt wird etwa die Samsung T7 (USB 3.2 Gen 2).
Unklar ist, welche Mac-Modelle oder Konfigurationen genau betroffen sind. Die Zahl der öffentlichen Beschwerden ist bislang überschaubar.
Apple weiß offenbar Bescheid
In der 26.4-Developer-Beta listet Apple bereits bekannte Probleme: Externe Boot-Volumes können auf manchen M1-Macs zu Kernel-Panics führen, HFS-Medien mounten teils nicht automatisch.
I opened up my laptop, plugged in my Samsung T7 SSD (which has every single video file I’ve ever made and is the only place they’re in), and this came up. Not sure what to do. Hopefully it’s as simple as putting these files on another drive. But I’m kinda freaking out. pic.twitter.com/5je2xg34jx
— tyler (@tylerdotmp4) February 20, 2026
Workarounds reichen von Installation auf ein zweites APFS-Volume bis zum manuellen Mounten via Terminal.
Neue Funktionen – RCS im Fokus
Tahoe 26.3 bringt zudem mehr Machine-Learning-Leistung für M5-Macs sowie kleinere Systemanpassungen.
Im Mittelpunkt steht jedoch die weiter ausgebaute RCS-Unterstützung in Nachrichten: bessere Interoperabilität mit Android, stabilere Übertragung von Medien und verbesserte Gruppenfunktionen. Ein Fix für das Laufwerksproblem steht noch aus.
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