Apple hat sich durch eine gute Idee selbst ein Privatsphäreproblem geschaffen.
Nun hilft Samsung dabei, es wieder zu lösen. Die Koreaner stellen beim Galaxy S26 Ultra in Kürze ein neues Privacy Display vor. Apple könnte diese Technologie bis 2029 in MacBooks übernehmen.
Die Ironie: MacBooks waren Vorreiter bei Displays mit breiten Betrachtungswinkeln, was damals ein echter Fortschritt war.
Das Problem der guten Sicht
Frühe Laptop-Bildschirme ließen sich nur frontal gut ablesen. Apple löste dies mit Displays, die aus jedem Winkel gut erkennbar sind.
Doch in Cafés oder Flugzeugen wird dies zum Datenschutzrisiko. Denn Sitznachbarn können mühelos vertrauliche Inhalte mitlesen.
Samsungs flexible Lösung
Das Privacy Display des Galaxy S26 Ultra bietet beide Welten: standardmäßig weite Blickwinkel, aber auf Wunsch eingeschränkte Sicht für sensible Apps oder Passwörter.
Future MacBooks may borrow a Samsung feature to solve an ironic privacy problem https://t.co/E44quRrWkU by @benlovejoy
— 9to5Mac (@9to5mac) February 16, 2026
Nutzer können individuell festlegen, welche Inhalte geschützt werden sollen, etwa Benachrichtigungen oder Banking-Apps.
OLED macht es möglich
Laut des Marktforschungsunternehmens Omdia sollen MacBooks ab 2029 diese Technologie erhalten.
Die Verzögerung erklärt sich durch zwei Faktoren: Apple muss erst auf OLED-Displays umstellen, und Samsung benötigt Zeit, die Technik für größere Laptop-Bildschirme anzupassen.
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