Ex-Apple-Designchef Jony Ive und OpenAI wollen „bahnbrechende KI-Hardware“ präsentieren.
Der Start verzögert sich. Ursprünglich sollte das neuartige Gerät, das unter dem Codenamen „Q“ entwickelt wird, schon dieses Jahr auf den Markt kommen. Nach aktuellem Stand verschiebt sich der Verkaufsstart jedoch in das Jahr 2027.
Mal sehen, ob aus dem großen Versprechen quasi ein neues „KI iPhone“ zu entwickeln, überhaupt etwas wird. Es ist die erste Verzögerung, aber Zweifel, ob OpenAI und Ive wirklich einen langjährigen Blockbuster entwickeln können, sind groß. Auch wenn das iPhone immer mal wieder „tot“ gesagt wurde.
Was Ive und OpenAI bauen wollen
Bei dem Produkt handelt es sich um ein tragbares Gerät mit Künstlicher Intelligenz, das als Schnittstelle zwischen Nutzer und fortgeschrittenen KI-Funktionen dienen soll.
OpenAI hatte angekündigt, mit Ive und seinem Studio LoveFrom ein neues Gerät zu entwickeln, das sich durch ein eigenständiges Hardware-Design von bisherigen Smartphone- oder Laptop-Lösungen abheben sollte. Der Ansatz kombiniert angeblich fortgeschrittene KI-Modelle mit einem dedizierten, tragbaren Formfaktor.
Die Gründe für die Verzögerung
Nach Informationen aus Insiderkreisen ist nicht Ives neuer Kunde Ferrari für die Verzögerung verantwortlich. Vielmehr seien technische Herausforderungen und Designentscheidungen Hauptursachen für den späten Starttermin. Die Integration komplexer KI-Funktionen in eine mobile Hardware, ohne dabei auf leistungsstarke Rechenzentren angewiesen zu sein, erfordert zusätzlichen Entwicklungsaufwand.
Dieser Mehraufwand soll sicherstellen, dass die Funktionalität und Nutzererfahrung den hohen Erwartungen entsprechen.
Zudem wurde das Design – eine zentrale Rolle in der Vermarktung des Produkts – mehrfach angepasst. Ive war in der Vergangenheit als verantwortlicher Gestalter für ikonische Apple-Produkte bekannt, und das Team hinter dem Projekt setzt auf eine klare, intuitive Formensprache. Änderungen im Designprozess sollen ebenfalls zu Verzögerungen geführt haben.
Was das für OpenAI bedeutet
Die Verschiebung des Marktstarts beeinflusst OpenAIs Produktroadmap. Ein Start im Jahr 2026 galt als Signal für eine neue Generation tragbarer KI-Geräte, die traditionelle Geräteklassen ergänzen oder ersetzen könnten. Die spätere Einführung verschiebt diese strategische Positionierung, gibt OpenAI aber mehr Zeit, technische und ergonomische Fragen zu klären.
Gerade in einem Umfeld, in dem Konkurrenz aus großen Technologieunternehmen stetig neue KI-Optimierungen vorstellt, bleibt die zeitnahe Einführung eines konkurrenzfähigen Geräts aber entscheidend.
Auch ein Start 2027 ist offiziell nicht gesichert
Ein offizielles Veröffentlichungsdatum für 2027 steht übrigens auch noch aus. Die Vorstellung könnte auf einer der großen Tech-Messen oder in einem eigenen Event erfolgen – falls die Technologie nicht noch später marktreif ist…
Vielleicht wäre Jony Ive doch besser bei Apple geblieben? Was glaubt ihr?
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: Apple; iTopnews (3); OpenAI



