Apple hat den bisherigen iWork-Bereich auf seiner offiziellen Website entfernt.
Die bisher eigenständige Seite, auf der die drei Produktivitätsprogramme Pages, Numbers und Keynote vorgestellt wurden, existiert nicht mehr und leitet Nutzer nun auf eine allgemeine „Apps“-Übersicht weiter, in der verschiedene Apple-Anwendungen zusammengefasst sind.
Der bisherige iWork-Name – seit über 20 Jahren Teil von Apples Software-Portfolio – taucht dort nicht mehr auf. 
Neuer Fokus auf Creator Studio
Statt der alten iWork-Präsenz betont Apple jetzt Features und Premium-Zusatzfunktionen im Rahmen des „Apple Creator Studio“, einem Abo-Paket, das nicht nur Pages, Numbers und Keynote umfasst, sondern auch professionellere Werkzeuge und Inhalte bündelt.
Die drei klassischen Apps bleiben weiterhin verfügbar und nutzbar, aber als Einzelanwendungen innerhalb des breiteren Angebots. 
Was die Namensänderung bedeutet
Der Wegfall der iWork-Bezeichnung auf der Website deutet darauf hin, dass Apple den Markennamen „iWork“ in seiner Kommunikation zurückfährt. Zwar ist der Begriff teilweise noch in Support-Dokumenten zu finden, doch in der öffentlich sichtbaren Produktpräsentation tritt er nicht mehr in Erscheinung.
Dies könnte ein Schritt sein, die Markenarchitektur der Produktivitätssoftware stärker an Apples aktuelle Strategie mit Creator Studio auszurichten. 
iWork existierte seit 2005
iWork stand seit 2005 für Apples Büro-Software-Suite, die als Gegenstück zu Microsoft Office fungierte und kostenfrei auf neuen Apple-Geräten angeboten wurde. Mit Pages (Textverarbeitung), Numbers (Tabellen) und Keynote (Präsentation) deckte iWork grundlegende Produktivitätsanforderungen ab. Der Begriff selbst war allerdings in den letzten Jahren bereits weniger prominent. 
Was bedeutet das für euch als Nutzer?
Für euch ändert sich an der Verfügbarkeit der Anwendungen zunächst nichts – Pages, Numbers und Keynote bleiben Teil der Apple-Softwarewelt.
Die Umstellung der Webseiten-Struktur kann dennoch ein Hinweis darauf sein, wie Apple seine Marke und Produktstrategie künftig präsentiert: weg von einem gemeinsamen Suite-Label, hin zu modularen Apps mit Querverweisen zu Creator Studio als zentralem App-Ökosystem. 
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