Nach dem Gerichtssaal kommt die Reaktion: Instagram schützt Teenager (etwas) besser.
Seit Jahren steht Instagram in der Kritik: Inhalte sollen bei Jugendlichen zu Selbstverletzungen geführt haben. Meta-Chef Mark Zuckerberg musste sich im US-Senat und zuletzt vor Gericht verantworten.
Er räumte ein, das Unternehmen hätte früher handeln sollen, um Minderjährige besser zu schützen.
Eltern werden künftig gewarnt
Instagram kündigt nun an, Eltern zu benachrichtigen, wenn ihr Teenager wiederholt nach Begriffen zu Selbstverletzung oder Suizid sucht. Das sollte an sich völlig selbstverständlich sein, kommt aber erst jetzt.
Voraussetzung ist die Supervisions-Funktion der App, über die Eltern das Konto ihres Kindes kontrollieren können.
Instagram will notify parents if their child searches for self-harm content https://t.co/VIMRPGfmwk by @benlovejoy
— 9to5Mac (@9to5mac) February 26, 2026
So funktioniert das neue Warnsystem
Entsprechende Suchanfragen werden weiterhin blockiert und Nutzer direkt zu Hilfsangeboten und Hotlines weitergeleitet.
Neu ist: Eltern erhalten zusätzlich eine Warnung – per SMS, E-Mail, WhatsApp oder In-App-Benachrichtigung, abhängig von den hinterlegten Kontaktdaten.
Rollout startet in vier Ländern
Die Funktion erscheint zunächst in den USA, Großbritannien, Australien und Kanada. Weitere Länder sollen im Laufe des Jahres folgen.
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