Nach dem Tod von Steve Jobs im Jahr 2011 erbte seine Witwe Laurene Powell Jobs ein umfangreiches Vermögen.
Sie erhielt rund 5,5 Millionen Aktien von Apple sowie etwa 131 Millionen Anteilen an Disney. Medienberichten zufolge ist inzwischen etwa die Hälfte dieses ursprünglichen Erbes nicht mehr Teil ihres privaten Vermögens. Und das war so gewollt…
Steve Jobs’ letzter Wunsch wird erfüllt
Powell Jobs hat große Teile des geerbten Reichtums bewusst weitergegeben und verteilt. Sie folgt damit dem erklärten Wunsch ihres verstorbenen Mannes (der gestern 71 geworden wäre), wonach sein Vermögen nicht dauerhaft in Familienhand bleiben, sondern für gesellschaftlich relevante und globale Anliegen eingesetzt werden sollte.
Zentraler Anker dieser Haltung ist der von ihr gegründete Emerson Collective. Die Organisation bündelt wirkungsorientierte Investments, politische Arbeit und klassische Philanthropie. Thematisch konzentriert sie sich unter anderem auf Klimaschutz, Bildung, Migration, soziale Gerechtigkeit und Gesundheit.
Über verschiedene Fonds und Initiativen flossen auf diesem Weg bereits mehr als zwei Milliarden US-Dollar an gemeinnützige Projekte und Organisationen.
Viel Geld für Kampf gegen Klimawandel
Darüber hinaus sagte Powell Jobs im Jahr 2021 der Waverley Street Foundation zu, innerhalb von zehn Jahren weitere 3,5 Milliarden US-Dollar zur Förderung innovativer Lösungen gegen den Klimawandel bereitzustellen.
Ihr Vermögen versteht sie damit nicht als Besitz, sondern als Mittel, um langfristig gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen.
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