Wenn es nach Mark Zuckerberg geht, bedeutet selbst der Tod kein Logout mehr.
Meta hat sich eine KI patentieren lassen, die nach dem Tod eines Nutzers einfach weiterposten könnte.
Das System soll auf Basis früherer Likes, Kommentare, Fotos und Videos einen „digitalen Klon“ erschaffen. Dieser könnte Beiträge verfassen, Nachrichten beantworten, Inhalte liken – und sogar Audio- oder Videoanrufe simulieren.
Trainiert auf Deinem Leben
Die zugrunde liegende KI wurde laut Patent mit historischen Social-Media-Daten trainiert. Besonders Influencer-Konten ließen sich so theoretisch am Laufen halten – selbst wenn deren Betreiber pausieren oder sterben.
Für Plattformen mit Milliardenprofilen ein wirtschaftlich verlockender Gedanke.
🚨BREAKING : Meta has filed a patent for an AI system that could take over a deceased person’s account, continuing to post, chat, and interact as if they were still alive.
(Meta) pic.twitter.com/HRx8Gcsorl
— The InHumanoid (@TheInHumanoid) February 17, 2026
Meta beschwichtigt
Ein Meta-Sprecher betont, das Patent bedeute nicht, dass die Technik tatsächlich eingesetzt werde. Patente dienten oft nur der Sicherung von Ideen. Doch allein die Vorstellung sorgt für Unbehagen.
Recht, Ethik, Apple?
Juristen und Soziologen warnen vor massiven rechtlichen und ethischen Problemen. Wem gehören Daten nach dem Tod? Was ist mit digitaler Würde?
Für Apple-Nutzer, die Privatsphäre als Kernversprechen schätzen, wirkt das wie ein Blick in eine dystopische Parallelwelt – gruselig, makaber und respektlos.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

