Wer sich von Google Fotos oder iCloud lösen will, findet in der freien Software Ente.io eine gute Option.
Der Ansatz ist klar: maximale Privatsphäre. Fotos und Videos werden Ende-zu-Ende-verschlüsselt gespeichert, sind für Dritte unlesbar und lassen sich entweder komplett selbst oder über die Infrastruktur von Ente hosten.
Neu: Digitaler Tresor
Jetzt wird die „Ente“ hinten richtig fett: Mit Version v1.3.7 hat die Fotos-App nun ein größeres Update erhalten, das vor allem den Alltag mit umfangreichen Mediatheken verbessert und das Cloud-Angebot um einen digitalen Tresor „Ente Locker“ ergänzt.
Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sorgt dafür, dass nur derjenige Zugriff erhält, der den Schlüssel kennt. Dort könnt ihr Sensibles wie Ausweisdokumente oder Bankunterlagen speichern. 100 Elemente könnt ihr in den Tresor einpflegen in der Gratisversion.
Neue Struktur für die Einstellungen
Im Mittelpunkt steht ein überarbeitetes Einstellungsmenü. Die Optionen wurden neu strukturiert und lassen sich jetzt direkt innerhalb der Settings durchsuchen – hilfreich, wenn die Konfiguration umfangreicher wird. Auch die Suche wurde spürbar optimiert.
Der Such-Tab lädt schneller, die Suchleiste ist nach oben gewandert und die Ergebnisansicht wirkt aufgeräumter.
Zusätzlich lässt sich nun direkt innerhalb der Entdecken-, Standort- und Dateityp-Bereiche suchen, was das Wiederfinden größerer Sammlungen erleichtert. Funktionen rund um Zusammenarbeit und Organisation wurden ebenfalls nachgeschärft. Besitzer und Admins geteilter Alben können Kommentare löschen, die Personen-Erkennung bietet neue Filter, Sortieroptionen und eine verbesserte Zusammenführung erkannter Gesichter.
10 GB sind bei „Ente“ gratis
Abgerundet wird das Update durch kleinere Optimierungen: Der Collagen-Editor erlaubt schnelleres Austauschen einzelner Bilder, der Videoplayer unterstützt jetzt Pinch-to-Zoom, und für bislang nicht unterstützte Bildformate erzeugt die App automatisch Vorschauen.
Insgesamt ein spannendes Update für alle, die ihre Fotos sicher und unabhängig verwalten wollen. 10 GB sind frei. Mehr Speicher kostet. Wir verraten euch im Anschluss, wieviel.
Die weiteren Preise für mehr Speicher
- 50 GB 2,99 Euro im Monat, 2,49 Euro jährlich abgerechnet
- 200 GB 5,99 Euro im Monat, 4,99 Euro jährlich abgerechnet
- 1000 GB 11,99 Euro im Monat, 9,99 Euro jährlich abgerechnet
- 2000 GB 23,99 Euro im Monat, 19,99 Euro jährlich abgerechnet
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Ente



