Ein KI-Deal mit klarer Richtung – und auffällig vielen Leerstellen.
Apple hat erklärt, wie die neue, personalisierte Siri gemeinsam mit Google funktionieren soll. Auf der Quartalskonferenz machte Konzernchef Tim Cook deutlich, warum Apple auf Gemini setzt, und wo die Kontrolle bleibt.
Warum Google die Basis liefert
Cook sagte wörtlich, man habe entschieden, „dass Googles KI-Technologie die leistungsfähigste Grundlage bietet“.
Sie bilde das Fundament für Apples eigene Foundation Models und ermögliche neue Erlebnisse. Details zur Vereinbarung mit Google will Apple jedoch nicht veröffentlichen.
Rechnen bleibt bei Apple
Beim Datenschutz versucht Cook Sorgen zu zerstreuen: „Wir werden weiterhin auf dem Gerät und in unserer Private Cloud Compute rechnen und dabei unsere branchenführenden Datenschutzstandards einhalten.“
Die KI soll also nicht frei bei Google laufen, sondern in Apples Infrastruktur eingebettet bleiben.
Zusammenarbeit statt Ersatz
Gleichzeitig betont Apple, eigene KI-Entwicklung nicht aufzugeben. Cook formuliert es klar: „Man sollte das als Zusammenarbeit verstehen.“
Apple Explains How Gemini-Powered Siri Will Work https://t.co/6Bh0WzX0u8 pic.twitter.com/RrXlQX0pmX
— MacRumors.com (@MacRumors) January 30, 2026
Googles Rolle ersetze Apples Arbeit nicht, sondern ergänze sie speziell bei der personalisierten Siri.
Kein neues Geschäftsmodell
Apple Intelligence soll kein separates Produkt werden. Cook sagt: „Wir integrieren Intelligenz systemweit, auf persönliche und private Weise.“
Wie viele Nutzer die neue KI bereits verwenden oder ob sie neue Geräteverkäufe antreibt, ließ Apple offen. Klar ist nur: Die KI-Siri bleibt leistungsstarker Hardware vorbehalten – mutmaßlich wieder ab dem iPhone 15 Pro.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

