Apple steht offenbar kurz davor, wieder ein günstigeres MacBook ins Sortiment aufzunehmen.
Damit würde das Unternehmen eine Lücke schließen, die seit dem Wegfall des klassischen Einsteiger-MacBooks besteht. Aktuell richtet sich das Line-up mit MacBook Air und MacBook Pro vor allem an ambitionierte Nutzer und Kreative – ein klar positioniertes Alltagsgerät für alle fehlt hingegen.
Zielgruppen wie Studis ansprechen
Ein preiswerteres Modell könnte genau diese Zielgruppe ansprechen: Studierende, Gelegenheitsnutzer oder iPhone-Besitzer, die bislang keinen Mac verwenden.
Gerade wenn Apple zusätzlich auf auffällige Farben setzt, ließe sich das Gerät emotional stärker positionieren, ähnlich wie bei iMac oder früheren iPhone-Modellen. Design spielt für viele Käufer eine größere Rolle, wenn sie der Marke grundsätzlich vertrauen.

Entscheidend wird der Preis. Sollte das neue MacBook tatsächlich bei rund 699 Dollar starten, könnten Händlerangebote es schnell unter die 600-Dollar-Marke drücken. In diesem Bereich wird es für viele Windows-Nutzer attraktiv, insbesondere vor dem Hintergrund der teils holprigen Windows-11-Einführung.
Nutzerbindung via MacBook?
Strategisch wäre ein günstiges MacBook vor allem ein Türöffner ins Apple-Ökosystem. Wer bereits ein iPhone nutzt, profitiert auf dem Mac von nahtloser Integration, AirDrop, iCloud und Co. Apple hat in der Vergangenheit oft bewiesen, dass ein einzelnes Produkt genügt, um Nutzer langfristig an weitere Geräte zu binden.
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