Was Apple empfiehlt, wird abgenickt – das gilt auch für heikle Fragen.
Vor der diesjährigen Apple-Hauptversammlung vergangene Nacht stimmten die Aktionäre gegen einen Antrag des konservativen Think Tanks National Center for Public Policy Research.
Gefordert wurde darin ein sogenannter „China Entanglement Audit“ – eine Prüfung der Risiken, die Apples enge Verflechtung mit der Volksrepublik China birgt.
Apple sah keinen Handlungsbedarf
Der Konzern lehnte den Vorschlag ab: Man informiere bereits ausführlich über internationale Geschäfte. Außerdem greife der Antrag unzulässig in die Unternehmensführung ein.
Alle eigenen Anträge durchgewunken
Wie üblich folgten die Aktionäre Apples Empfehlungen und stimmten allen Unternehmensanträgen zu – darunter die Wiederwahl des Board of Directors, die Bestätigung von Ernst & Young als Wirtschaftsprüfer sowie die Managementvergütung.
Apple shareholders vote down China audit proposal at annual meeting, more https://t.co/3IZG7P1MaM by @ChanceHMiller
— 9to5Mac (@9to5mac) February 24, 2026
Altersregel großzügig ausgelegt
Bemerkenswert: Apple macht Ausnahmen bei seiner eigenen Regel, wonach Boardmitglieder nach dem 75. Geburtstag nicht mehr kandidieren dürfen.
Ron Sugar (77) und Chairman Art Levinson (75) bleiben dennoch im Amt – relevant auch angesichts der Spekulationen über Tim Cooks Rückzug und seine mögliche künftige Rolle als Chairman.
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