Apple hat seinen Online-Store für Macs grundlegend überarbeitet.
Der bisherige Kaufprozess mit vorkonfigurierten Modellen ist verschwunden. Statt ausgewählter Standardversionen führt der Konzern jetzt wie bei iPhones und iPads Käufer schrittweise durch einen individuellen Konfigurator, bei dem jede Maschine von Grund auf selbst zusammengestellt wird: Displaygröße, Chip, Speicher und andere Optionen werden einzeln ausgewählt. 
Wegfall fertiger Konfigurationen
Noch letzte Woche zeigte der Apple Store bei einem MacBook oder iMac mehrere fertige Varianten an, die direkt bestellbar und oft schneller lieferbar waren. Diese Auswahl entfällt nun komplett.
Käufer starten stattdessen mit einem „leeren“ Grundgerät und passen anschließend jede technische Komponente nach eigenem Bedarf an. 
Mehr Kontrolle über Technik
Mit dem neuen Ablauf können Kunden nicht nur den Chip (M-Serie oder andere Optionen) wählen, sondern auch RAM-Größe, SSD-Speicher, Display-Optionen und Zubehör festlegen. Der Prozess gleicht dem Baukasten-Prinzip: Nach der Grundauswahl führt Apple durch die nächsten Schritte, bis das fertige Gerät entsteht. 
Unterschiede und Kompatibilität
Nicht alle Kombinationen sind technisch möglich – etwa bestimmte Speicher-Varianten bei bestimmten Chips. Wenn eine gewählte Kombination nicht kompatibel ist, bietet der Store Alternativen an oder fordert zu Anpassungen auf. 
Einfluss auf Stores vor Ort
Wie Apple die Änderung auf stationäre Apple Stores überträgt, ist noch offen. Dort könnten vorkonfigurierte Geräte weiter verfügbar sein, um sie direkt mitzunehmen. 
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