Trotz neuer Berichte über Verzögerungen bei der neuen Siri rät die Investmentfirma Wedbush Anlegern zu mehr Ruhe.
Die Analysten des Finanzdienstleisters halten derzeit weiterhin an ihrem Kursziel von 350 US-Dollar für Apple fest. Auslöser einer vorangegangenen Aktien-Unsicherheit waren Gerüchte, wonach interne Tests der neuen Siri nicht wie geplant verlaufen und zentrale Funktionen erst mit iOS 27 erscheinen könnten.
KI bei Apple: Wedbush glaubt an stabilen Zeitplan
Wedbush räumt ein, dass einzelne Features zeitlich gestaffelt über iOS 26.4, 26.5 und 27 verteilt werden könnten. Insgesamt sieht man Apple jedoch weiterhin im Zeitplan für die im Sommer erwarteten KI-Neuerungen.
Die Analysten betonen, dass der Markt Apples KI-Strategie unterschätze. 2026 könne zum entscheidenden Jahr für Apple Intelligence werden.
Besonders eine mögliche kostenpflichtige Abo-Option für erweiterte KI-Funktionen sehen sie als erhebliches Umsatzpotenzial – laut Wedbush könnte das den Aktienwert um bis zu 100 Dollar pro Anteil steigern.
Siri könnte Apple auf einen Schlag nach vorn bringen
Zwar gilt Apple im KI-Wettlauf als Nachzügler, doch Wedbush erwartet eine Trendwende bei Apple Intelligence. Entscheidend bleibt dabei, ob die neue Siri die hohen Erwartungen erfüllt. Für Wedbush ist das Feature eines der wichtigsten Technologie-Updates in Apples Geschichte, weil es auf einen Schlag potenziell über 1,5 Milliarden aktive iPhones erreichen könnte.
Dass in der aktuellen iOS-26.4-Beta noch keine großen KI-Verbesserungen sichtbar sind, wertet das Unternehmen nicht als Verzögerung. Apple habe bereits in der Vergangenheit neue Funktionen erst kurz vor dem offiziellen Release freigeschaltet.
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