Der von OpenAI entwickelte Chatbot ist für viele Menschen fester Bestandteil von Arbeit und Alltag.
Die enorme Verbreitung zeigt sich auch in den Zahlen: Laut OpenAI nutzen inzwischen hunderte Millionen Menschen das System regelmäßig, wie Firmenchef Sam Altman kürzlich öffentlich machte.
Mit jeder Nutzung sammelt der Dienst jedoch auch viele Daten. Diese Informationen helfen OpenAI dabei, seine KI-Systeme weiterzuentwickeln. Aber sie können auch für andere Dinge verwendet werden.
Welche Daten erfasst ChatGPT von euch?
In seinen Datenschutzangaben beschreibt OpenAI, dass neben Kontodaten vor allem auch Nutzungsinformationen verarbeitet werden. Dazu zählen Texteingaben, technische Angaben zum Gerät oder grobe Standortinformationen.
Wie aussagekräftig diese Daten sind, hängt stark vom individuellen Umgang mit ChatGPT ab. Wer häufig persönliche Kontexte teilt, hinterlässt mehr Spuren als jemand, der das Tool nur für sachliche Zwecke nutzt.

Wichtig zu wissen ist aber in jedem Fall: Interessierte können direkt im Chat nachfragen, welche Informationen das System über sie ableiten kann. Die Antworten fallen aber leider oft vage aus – oder zeigen, dass keine verwertbaren Details gespeichert wurden.
Einstellungen für mehr Privatsphäre
Wer den Datenumfang begrenzen möchte, kann in den Einstellungen nachjustieren. Unter dem Punkt „Personalisierung“ lassen sich gespeicherte Erinnerungen deaktivieren, sodass frühere Angaben nicht mehr berücksichtigt werden.
Zusätzlich kann das optionale Datentraining abgeschaltet werden. Damit werden eigene Inhalte nicht mehr zur Verbesserung der Modelle verwendet. So bleibt ChatGPT für euch nutzbar, ohne unnötig persönliche Informationen preiszugeben.
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