In seiner aktuellen TestFlight-Version erweitert WhatsApp seine App um eine spannende Funktion.
Sie vereinfacht den Umgang mit Stickern. Statt umständlich das Sticker-Menü zu öffnen, werden Motive künftig direkt während der Texteingabe vorgeschlagen. Die neue Funktion greift, sobald Nutzer im Nachrichtenfeld ein Emoji eingeben.
Sticker-Vorschläge auf Emoji-Basis
Ist dieses Emoji mit Stickern verknüpft, erscheint neben dem Senden-Button ein kleines Sticker-Symbol. Ein Fingertipp darauf öffnet eine kompakte Ansicht mit passenden Stickern und GIFs, ohne dass der aktuelle Chat verlassen werden muss.
Grundlage der Vorschläge sind Metadaten, die beim Erstellen der Sticker hinterlegt werden: Sticker-Designer können Emojis mit ihren Motiven verknüpfen, sodass WhatsApp später erkennt, welche Grafiken thematisch passen.
Eigene Sticker werden nicht angezeigt
Noch gibt es Einschränkungen: Sticker, die mit dem integrierten WhatsApp-Sticker-Editor erstellt wurden, tauchen derzeit nicht in den Vorschlägen auf, da dort keine Emoji-Zuordnung möglich ist. Ob WhatsApp diese Lücke vor dem offiziellen Start schließt, ist offen. Klar ist jedoch, dass die Sticker-Suche künftig deutlich schneller und flüssiger wird.
Seit November 2025 hat sich WhatsApp für Chats mit anderen Messengern geöffnet
Meta pflegt WhatsApp in den letzten Monaten tatsächlich deutlich besser. Zuletzt hatte WhatsApp sich in der EU erstmals für Chats mit anderen Messengern geöffnet – iTopnews.de berichtete über den Start, der Mitte November 2025 erfolgt war.
In den Einstellungen taucht dazu ein neuer Bereich für „Drittanbieter-Chats“ auf, über den Unterhaltungen mit kompatiblen Diensten gestartet werden können.
WhatsApp erinnert aktuell mit Popup-Fenstern an diese neue Funktion, direkt oben in den Einstellungen. Folgt einfach den Anweisungen unter „Einrichten“.
Mit einem Klick darauf lässt sich im nächsten Fenster „Aktivieren“ klicken. Hilfreich ist auch, „Anfragen aus Drittanbieter-Apps“ zu aktivieren.
Hintergrund dieser Funktion ist übrigens die Pflicht zur Interoperabilität durch den EU Digital Markets Act, der große Plattformen dazu verpflichtet, ihre Systeme für externe Anbieter zugänglich zu machen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: App Store


